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FAQ

Auf dieser Seite erhalten Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Promotion an der Philosophischen Fakultät. Falls Sie noch weitere Fragen haben sollten, können Sie sich gerne an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Promotionsbüros wenden.

Was ist ein Zulassungsbescheid und wie erhalte ich ihn?

Der Zulassungsbescheid (vor 2012 auch "Bescheinigung zur Vorlage beim Studierendensekretariat") berechtigt Sie dazu, an der Philosophischen Fakultät zu promovieren und sich als Promotionsstudent/in zu immatrikulieren. Dafür reichen Sie Ihren Antrag auf Zulassung zum Promotionsstudium über a.r.t.e.s. access im Promotionsbüro ein. Es gibt zwei Antragsfristen pro Semester. Zwei Wochen nach Antragsfrist tagt der Promotionsausschuss und begutachtet die Anträge. Bei positivem Urteil wird der Zulassungsbescheid vom Promotionsbüro ausgestellt. 

In welchen Fächern kann ich an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln zugelassen werden?

In der Promotionsordnung vom 11. Juni 2015 (Anlage 1) und in der Ordnung zur Änderung der Promotionsordnung vom 16. Juni 2016 finden Sie alle Promotionsfächer, zu denen Sie aktuell an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln zugelassen werden können. Setzen Sie sich im Zweifelsfall mit einer/m Hochschullehrer/in Ihres Fachgebiets an der Universität zu Köln in Verbindung, um Ihre Zuordnung zu klären (Liste der Institute und Seminare an der Philosophischen Fakultät). Ggf. kann unter Auflagen und sofern eine adäquate Betreuung an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln möglich ist ein Promotionsfach gewählt werden, das nicht mit dem Fachbereich des Hochschulabschlusses identisch ist.

Eine Zulassung an der Philosophischen Fakultät ist nur in den folgend genannten Fächern möglich:

Afrikanistik, Ägyptologie, Allgemeine Sprachwissenschaft, Alte Geschichte, Anglo-Amerikanische Geschichte, Archäologie der römischen Provinzen, Byzantinistik, Deutsche Philologie, Digital Humanities, Didaktik der Geschichte, Englische Philologie, Ethnologie, Evangelische Theologie, Fennistik, Geographie*, Griechische Philologie, Historisch-vergleichende Sprachwissenschaft, Iberische und Lateinamerikanische Geschichte, Indologie und Tamilistik, Informationsverarbeitung, Japanologie, Judaistik, Katholische Theologie, Klassische Archäologie, Kunstgeschichte, Lateinische Philologie, Linguistik, Mittelalterliche Geschichte, Mittellateinische Philologie, Musikwissenschaft, Neuere und Neueste Geschichte, Niederlandistik, North American Studies, Orientalische Philologie mit den Schwerpunkten Islamwissenschaft oder Indonesische Philologie, Osteuropäische Geschichte, Philosophie, Phonetik, Regionalstudien China, Regionalstudien Lateinamerika, Regionalstudien Ost- und Mitteleuropa (Schwerpunkt Russland oder Polen), Romanische Philologie, Sinologie/China-Studien, Skandinavistik, Slavistik, Theater- und Medienwissenschaft, Ur- und Frühgeschichte.

*Das Fach Geographie kann für die Promotion nur gewählt werden, wenn ein/e Referent/in zur Verfügung steht, der beziehungsweise dem die Philosophische Fakultät das Promotionsrecht nach § 8 Absatz 1 Satz 3 verliehen hat.

Wie bekomme ich die Bescheinigung über die Anerkennung meiner bisherigen Studienleistungen?

Für den Antrag auf Zulassung zum Promotionsstudium benötigen Sie das Formular „Bescheinigung über die Anerkennung bisher erbrachter Prüfungsleistungen“. Bitte wenden Sie sich dafür an den Fachbereich der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln, in dem Sie promovieren möchten. Die Geschäftsführende Direktorin bzw. der Geschäftsführende Direktor wird Ihr Studium und die erworbenen Credits und Leistungen prüfen und das Formular für Sie ausfüllen. Danach laden Sie es bitte als Teil Ihres Antrags auf Zulassung im Webportal a.r.t.e.s. access hoch.

Wie bewerbe ich mich für den Integrated Track?

Der "Integrated Track" (das strukturierte Promotionsmodell) umfasst Kollegiat/inn/enstellen und diverse Förderprogramme. Eine Bewerbung als Kollegiat/in ist mit dem Antrag auf Zulassung zum Promotionsstudium möglich. Bewerbungen auf die Förderprogramme (beispielsweise das Stipendienprogramm) werden nur entsprechend der jährlichen Ausschreibungen entgegen genommen. Jedes Jahr im Februar/März finden die Auswahlgespräche für den Integrated Track statt.

Was ist eine beglaubigte Kopie und wie erhalte ich diese?

Gehen Sie mit dem Originaldokument zu einer Behörde, die amtliche Beglaubigungen vornimmt. Das sind beispielsweise Stadtverwaltungen (Einwohnermeldeamt, Bezirksämter, etc.) sowie Notariate. Dort wird auf der Kopie ein Beglaubigungsvermerk angebracht, der bescheinigt, dass die beglaubigte Abschrift mit dem vorgelegten Schriftstück übereinstimmt. Dies wird durch die Unterschrift des beglaubigenden Bediensteten und den Abdruck des Dienstsiegels bestätigt.

Wie kann ich mich als Promotionsstudent/in immatrikulieren?

Sie können sich mit dem Zulassungsbescheid jederzeit innerhalb des im Zulassungsbescheids vermerkten Semesters im Studierendensekretariat als Promotionsstudent/in einschreiben. Bitte beachten Sie die für die Einschreibung erforderlichen Unterlagen.

Muss ich mich als Promotionsstudent/in immatrikulieren?

Laut Hochschulgesetz muss jede bzw. jeder Promovierende über die gesamte Dauer des Promotionsstudiums an der Hochschule eingeschrieben sein. Wenn Sie nach dem 10.06.2015 zugelassen wurden, müssen Sie dies bei Abgabe der Doktorarbeit nachweisen. Für Auslandsaufenthalte, Elternzeiten o.ä. kann im International Office oder im Studierendensekretariat eine Beurlaubung beantragt werden. Wurden Sie vor dem 11.06.2015 zugelassen, müssen Sie nachweisen, zwei Semester als Ersthörer/in in Ihrem Promotionsfach an der Universität zu Köln eingeschrieben gewesen zu sein. Während des Prüfungssemesters ist eine Immatrikulation unumgänglich.

Kann ich mich für promotionsvorbereitende Studien immatrikulieren?

Bitte reichen Sie dafür Ihren Antrag auf Zulassung zum Promotionsstudium über a.r.t.e.s. access im Promotionsbüro ein. Wenn uns dieser vollständig vorliegt, können wir Ihnen ein Schreiben für das Studierendensekretariat ausstellen, so dass Sie sich dort für ein Semester für promotionsvorbereitende Studien einschreiben können. Bitte geben Sie uns per E-Mail Bescheid, wenn Sie dies wünschen.

Muss ich nachweisen, dass ich Deutsch sprechen kann?

Zum Zeitpunkt der Zulassung benötigen Sie noch keine Deutschkenntnisse. Bei Abgabe Ihrer fertigen Arbeit müssen Sie allerdings Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 nachweisen, wenn Sie Ihre Arbeit auf Deutsch schreiben; wenn Sie auf einer anderen Sprache als Deutsch schreiben, reicht das Niveau B2. Sie können mit dem Antrag auf Zulassung zum Promotionsstudium einen Antrag auf Erlass der Deutschkenntnisse stellen. Dafür reichen Sie bitte zusätzlich zu Ihrem Antrag auf Zulassung über a.r.t.e.s. access ein begründetes Schreiben an den Promotionsausschuss und ein Befürwortungsschreiben Ihrer Erstbetreuerin bzw. Ihres Erstbetreuers postalisch vor Ablauf der Antragsfrist im Promotionsbüro ein. Nach erfolgter Zulassung ist ein Erlass der Deutschkenntnisse nicht mehr möglich.

Muss ich an einer Einführungsveranstaltung teilnehmen?

Wenn Sie nach dem 10.06.2015 zugelassen wurden, müssen Sie bei Abgabe Ihrer Doktorarbeit den Besuch einer Einführungsveranstaltung nachweisen. Diese wird jedes Sommersemester von der a.r.t.e.s. Graduate School angeboten. Sie werden dort umfangreich über das Promotionsstudium an der Philosophischen Fakultät informiert.

Wie weise ich nach, dass ich ein Promotionsstudium im Umfang von 12 CP erbracht habe?

Bitte lassen Sie vor dem Einreichen Ihrer Dissertation eine Auflistung aller besuchten Veranstaltungen (z. B. Vorlesungen, Oberseminare o. ä.) und Doktorandenkolloquien mit der Angabe der jeweiligen CP von Ihrem Fachbereich oder Ihrer/m Erstbetreuer/in abzeichnen. Falls Sie entsprechende Scheine o. ä. für die Veranstaltungen erhalten haben, können Sie selbstverständlich auch diese bei Abgabe Ihrer Dissertation im Promotionsbüro vorlegen. Das Promotionsstudium im Umfang von 12 CP sollte in dem Fachbereich absolviert werden, in dem auch Ihr Promotionsfach angesiedelt ist. Wenn Sie ein interdisziplinäres Thema bearbeiten, sind auch themenrelevante Veranstaltungen aus anderen Fachbereichen anrechenbar. Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen über KLIPS ist seitens des Promotionsbüros nicht nötig.

Was ist eine Betreuungsvereinbarung?

Der oder die Promovierende schließt eine Betreuungsvereinbarung mit der/dem Erstbetreuer/in ab. Sie umfasst einen Zeit- und Arbeitsplan und legt Rechte und Pflichten beider Parteien fest (vgl. Anlage 5 der Promotionsordnung vom 11.06.2015). Wenn Sie nach dem 10.06.2015 zugelassen wurden, haben Sie eine Vorlage mit dem Zulassungsbescheid erhalten. Bitte reichen Sie die von Ihnen und Ihrem/r Erstbetreuer/in gegengezeichnete Betreuungsvereinbarung innerhalb eines halben Jahres nach Ihrer Immatrikulation im Original mit dem geforderten Zeit- und Arbeitsplan im Promotionsbüro ein.

Was sind Gesprächsnachweise?

Die am 01. Oktober 2012 und am 11. Juni 2015 in Kraft getretenen Promotionsordnungen fordern alljährliche Nachweise über gehaltene Gespräche zwischen Doktorand/in und Erstbetreuer/in. Diese Regelung trifft auf alle Promovend/innen zu, die seit einschließlich WS 2012/13 zum Promotionsstudium zugelassen wurden. Bei Anmeldung zum Promotionsverfahren sollen diese Gesprächsnachweise vorgelegt werden. Ein Formular zur Dokumentation der Betreuung finden Sie in unserem Downloadbereich. Wir bitten Sie, die Nachweise während des Promotionsstudiums regelmäßig bei a.r.t.e.s. access unter dem Reiter 'Verlauf' hochzuladen.

Wie beantrage ich eine/n externe/n Zweitbetreuer/Drittbetreuer/in?

Wenn Sie eine/n Zweit- oder Drittbetreuer/in einer anderen Fakultät oder (ausländischen) Universität wünschen, reichen Sie bitte einen begründeten, formlosen Antrag (adressiert an die Dekanin), ein Befürwortungsschreiben Ihres/r Erstbetreuers/in und die Betreuungszusage der/s gewünschten Externen im Promotionsbüro ein.

Wie beantrage ich das Verfassen der Dissertation in einer anderen Sprache als Deutsch?

Die Dissertation kann nach den Promotionsordnungen von 2012 und 2015 in deutscher, englischer, französischer, spanischer, italienischer oder lateinischer Sprache abgefasst sein. Die Abfassung der Dissertation in einer anderen Fremdsprache kann nur vor der Zulassung zum Promotionsstudium auf begründeten, formlosen Antrag (adressiert an die Dekanin) und Befürwortung der Betreuer/innen genehmigt werden. Bitte reichen Sie die Dokumente zusätzlich zu Ihrem Antrag auf Zulassung über a.r.t.e.s. access postalisch vor dem Ablauf der Antragsfrist im Promotionsbüro ein.

Wie beantrage ich die Durchführung der Abschlussprüfung auf einer Fremdsprache?

Wenn Sie Ihre mündliche Abschlussprüfung auf einer anderen Sprache als Deutsch ablegen möchten, reichen Sie bitte einen begründeten, formlosen Antrag (adressiert an die Dekanin) mit Befürwortung der Mitglieder der Prüfungskommission, die Sie vorschlagen, im Promotionsbüro ein.

Wie beantrage ich einen Fachwechsel?

Für einen Fachwechsel in ein neues Promotionsfach reichen Sie bitte einen begründeten, formlosen Antrag (adressiert an die Dekanin) im Promotionsbüro ein. Legen Sie ein Exposé des Promotionsvorhabens, einen tabellarischen Lebenslauf, eine beglaubigte Kopie Ihres Hochschulzeugnisses, eine Bescheinigung über die Anerkennung der bisher erbrachten Prüfungsleistungen (ausgefüllt von dem/der Geschäftsführenden Direktor/in des angestrebten Fachbereichs) und eine Betreuungszusage des/r neuen Erstbetreuers/in bei. Der Promotionsausschuss entscheidet über den Antrag in seiner nächsten Sitzung.

Kann ich meine/n Betreuer/in/nen wechseln?

Ja, Sie können Ihre/n Betreuer/in/nen im gleichen Promotionsfach problemlos wechseln. Setzen Sie das Promotionsbüro über Änderungen bitte in Kenntnis, um Verzögerungen bei Anmeldung zum Promotionsverfahren vorzubeugen.

Wie beantrage ich eine Teilpublikation?

Wenn Sie einen Teilaspekt aus Ihrer Dissertationsschrift vor der Veröffentlichung Ihrer Arbeit publizieren möchten, stellen Sie bitte einen begründeten, formlosen Antrag (adressiert an die Dekanin). Reichen Sie diesen mit einer Befürwortung des/r Erstbetreuers/in im Promotionsbüro ein.

Kann ich meine Promotion in Köln in Kooperation mit einer ausländischen Uni abschließen?

Ja, durch das Cotutela-Programm.

Welche Promotionsordnung gilt für mich?

Grundsätzlich gilt die jeweils zum Zeitpunkt der Zulassung zum Promotionsstudium gültige Promotionsordnung. Bitte beachten Sie, dass die Promotionsordnung vom 24.01.2008 am 30.09.2017 ihre Gültigkeit verliert. Sie können jederzeit mittels eines formlosen Schreibens in die zum 11.06.2015 in Kraft getretene Promotionsordnung (Promotionsordnung vom 11.06.2015) wechseln. Ausgenommen hiervon sind Doktorand/inn/en in den Fächern Soziologie und Politikwissenschaften.

Wie und wann kann ich meine fertige Arbeit einreichen?

Es gibt feste Abgabefristen, um bestimmte Prüfungstermine wahrnehmen zu können. Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig über diese Termine und die erforderlichen Dokumente. Die Zeit zwischen Abgabe der Arbeit und den jeweiligen Prüfungsterminen beinhaltet Prüfung der Unterlagen, Gutachten- und Auslagefristen. Alle nötigen Informationen für die Anmeldung zum Promotionsverfahren finden Sie unter 'Prüfungsanmeldung'.

Bitte beachten Sie: Für Promovierende, die nach dem 01.10.2012 zum Promotionsstudium zugelassen wurden, erfolgt die Prüfungsanmeldung zusätzlich über a.r.t.e.s. access. Promovierende, die vor dem 01.10.2012 zum Promotionsstudium zugelassen wurden und gemäß der Promotionsordnung vom 24.01.2008 geprüft werden möchten, bitten wir, sich für die Prüfungsanmeldung frühzeitig per E-Mail an das Promotionsbüro zu wenden unter promotionsbuero-phil-fak(at)uni-koeln.de.

Wer ist promotionsberechtigt?

Grundsätzlich ist jede/r Hochschullehrer/in an der Universität zu Köln promotionsberechtigt. Privatdozent/inn/en sind in ihrer Funktion als Lehrstuhlvertreter/innen promotionsberechtigt. Ebenfalls sind Privatdozent/inn/en, die die Venia Legendi an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln erworben haben – wie etwa auch Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleiter/innen –, promotionsberechtigt. Folgen Lehrstuhlinhaber/innen einem Ruf an eine andere Hochschule, verlieren sie ihre Prüfungsberechtigung nach zwei Jahren.

Wann muss ich meine publizierten Pflichtexemplare abgeben?

Spätestens zwei Jahre nach der mündlichen Prüfung müssen Sie die in der Promotionsordnung festgelegte Anzahl von Pflichtexemplaren zusammen mit dem Revisionsschein einreichen. Im Falle einer Verlagspublikation können Sie sieben Exemplare direkt bei der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln abgeben. Die dort ausgestellte Empfangsbestätigung muss im Promotionsbüro vorgelegt werden.

Welchen Hinweis auf die Universität zu Köln muss meine publizierte Dissertation enthalten?

Die veröffentlichte Fassung muss einen Hinweis darauf enthalten, dass es sich um eine von der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln angenommene Dissertation handelt (Promotionsordnung, § 16 Abs. 2). Der genaue Wortlaut sowie Platzierung des Hinweises (vorzugsweise im Impressum) sind freigestellt.

Wann muss ich den Revisionsschein abgeben?

Mit der Unterzeichnung des Revisionsscheins erteilen die Gutacher/innen ihre Zustimmung zu der zur Publikation vorbereiteten Fassung Ihrer Dissertation. Wurden für Ihre Dissertation keine Auflagen von den Gutachter/innen erhoben, reicht die Abzeichnung des Revisionsscheins durch den/die Erstgutachter/in. Wurden Auflagen gemacht, sind auch die Unterschriften des/der Zweitgutachter/in (im Falle einer Defensio auch des/der Drittgutachter/in) erforderlich. Eine Formularvorlage für den Revisionsschein finden Sie in unserem Downloadbereich.

Wann erhalte ich meine Promotionsurkunde?

Sie erhalten nach der feierlichen Promotionsfeier einen Zwischenbescheid, der Sie noch nicht zum Tragen eines Doktortitels berechtigt. Die offizielle Urkunde bekommen Sie nach Veröffentlichung Ihrer Arbeit.

Darf ich mich nach erfolgreicher Promotionsprüfung Dr. des. nennen?

Nein, das Hochschulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalens legt fest, dass ein Tragen des Titels Dr. des. von in NRW promovierten Wissenschaftler/innen direkt nach der Promotionsprüfung nicht zulässig ist. Das Tragen des Doktortitels ist erst nach Aushändigung der Urkunde erlaubt.

Ist es möglich, meine Dissertationsgutachten einzusehen?

Nach der mündlichen Prüfung ist es innerhalb eines Jahres möglich, mittels eines formlosen Antrags, Akteneinsicht zu erhalten. Dabei ist die Anfertigung von Notizen zulässig. Abschriften, Kopien oder Fotografien sind nicht erlaubt. Gutachten können in keinem Fall ausgehändigt werden.