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Drittmittel erfolgreich einwerben – Fördermöglichkeiten für Postdocs

In jedem Semester besteht für die Doktorandinnen und Doktoranden der a.r.t.e.s. Graduate School die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Praxis-Seminar zur Drittmitteleinwerbung. Die Teilnehmer/innen gewinnen hier einen Überblick über die Zusammenhänge des Wissenschaftssystems in Deutschland und der European Research Area und erfahren Grundlagen der auf die Einwerbung von Drittmitteln abzielenden Konzeption und Beantragung eigener Forschungsprojekte. Durch gezielte Beratung sollen die im Zuge der Promotion erworbenen Kompetenzen in der Planung und Durchführung größerer Forschungsvorhaben dafür eingesetzt werden, durch Einwerbung von Drittmitteln die eigenständige Fortführung der Forschungsarbeit zu ermöglichen und somit den Übergang zur Post Doc-Phase aktiv selbst zu gestalten. Dabei werden die Förder- und Beschäftigungsmöglichkeiten zur Entwicklung einer wissenschaftlichen Karriere im Allgemeinen und zentrale Institutionen der Wissenschafts- und Forschungsförderung vorgestellt sowie gezielte Herangehensweisen an die Drittmitteleinwerbung präsentiert und exemplarisch erprobt.

I: Von der Forschungsidee zum Forschungsprojekt
Welche Ressourcen und Voraussetzungen benötige ich? Wo stehe ich wissenschaftlich und wo möchte ich hin?

II: Die passende Förderung finden
Welcher Förderer und welches Förderinstrument passen zu meiner Projektidee?

Dieser Kurs wird auf Deutsch angeboten.

Kursleitung: Sonja Kloppenburg & Patricia Hoff (Abteilung 71, Dezernat 7, Universität zu Köln)

Patricia Hoff studierte European Studies (M.A.) an der Cardiff University in Wales, nachdem sie den B.A. in European Studies an der Universität Passau abschloss. Während ihres Studiums absolvierte sie mehrere Praktika wie z.B. in New York City im Rahmen des German American Partnership Programs oder in Brüssel im EU-Büro des Goethe-Instituts. Von 2007 bis 2013 arbeitete sie bei der KoWi (Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen), einer Beratungsstelle zur EU-Forschungsförderung, finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn. Sie war dort für die Beratung zu den Marie Curie-Maßnahmen sowie zum European Research Council (ERC) zuständig. Seit Oktober 2013 arbeitet sie in der Abteilung 71 Analyse und Beratung im Dezernat 7 Forschungsmanagement der Universität zu Köln. Zu ihrem Aufgabengebiet zählen u.a. Förderrecherche, Antragsberatung sowie Veranstaltungsmanagement.

Sonja Kloppenburg arbeitet seit 2015 im Dezernat 7 Forschungsmanagement als Projektmanagerin in der Abt. 71 „Analyse und Beratung“. Sie berät WissenschaftlerInnen zu Fördermöglichkeiten für Forschungsprojekte, sucht nach geeigneten nationalen und internationalen Fördermöglichkeiten und unterstützt in der konkreten Antragstellung bei nationalen Förderorganisationen wie z.B. der DFG, dem BMBF etc. Nach einem Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften und der Internationalen Beziehungen in Bonn, Münster, St Andrews und Toronto, absolvierte sie Aus- und Fortbildungen im Bereich der Drittmittelverwaltung und des Projektmanagements. Vor ihrer Tätigkeit an der Universität zu Köln war sie als Projektmanagerin in einem vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF NRW) geförderten Projekt zur internationalen Zusammenarbeit in der nachhaltigen Entwicklung beschäftigt, das an der Universität Bonn angesiedelt war.