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Wissenschaftskommunikation

Print bevorzugt - Was ist anders in Funk und Fernsehen?

Eine der größten Herausforderungen ist das Arbeiten für Hörfunk und Fernsehen. Verschiedene Stressfaktoren machen es für Wissenschaftler besonders schwierig, ihre Themen angemessen zu kommunizieren. Das liegt auch an Vorurteilen, welche gegenüber den Fernseh- und Hörfunk-Journalisten gepflegt werden. Fragt man einen Forscher, ob er lieber einer Zeitung oder einer TV-Station Rede und Antwort steht, so wird er sich in der Regel für die Zeitung entscheiden. Hörfunk und Fernsehen bieten dabei zahlreiche Chancen, wie man ein großes Publikum nicht nur erreicht, sondern überzeugen und begeistern kann. Dazu muss man nur einige Regeln und Tricks beherrschen. Im Workshop werden Beispiele dafür gegeben, wie man professionell mit den audiovisuellen Medien arbeitet. Neben Kenntnissen über die Arbeitsweise der Sendeanstalten, werden Methoden zur Vorbereitung, Durchführung und Bewertung der medialen Kompetenz vermittelt. Denn: Arbeiten für Fernsehen und Radio ist keine Zauberei, sondern Handwerk und das kann ein Wissenschaftler ohne Probleme lernen.

Dieser Kurs wird auf Deutsch angeboten.

Kursleitung: Armin Himmelrath

Armin Himmelrath ist freier Bildungs- und Wissenschaftsjournalist in Köln. Nach seinem Studium der Fächer Deutsch und Sozialwissenschaften in Wuppertal und Beer Sheva (Israel) arbeitet er als Autor, Reporter und Moderator für zahlreiche überregionale Medien, vor allem für den ARD-Hörfunk, den Deutschlandfunk und für Spiegel/ SpiegelOnline sowie für verschiedene Fachzeitschriften. Als Lehrbeauftragter und Trainer vermittelt er außerdem seit über 20 Jahren journalistische Kompetenzen und den Umgang mit Mikrofon und Kamera. Himmelrath hat mehrere Bücher zu Themen aus seinem Arbeitsfeld verfasst, unter anderem „Der Sündenfall - Betrug und Fälschung im deutschen Wissenschaftssystem“ (zusammen mit Marco Finetti), „Macht Köpfen dumm? Neues aus der Fußball-Feldforschung“, das „Handbuch für Unihasser“ und zuletzt „Hausaufgaben - nein danke!“.