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Wissenschaft woanders!

a.r.t.e.s.-Alumni Birte Ruhardt und Björn Schmidt geben Einblicke in ihre Arbeit bei der Gerda Henkel Stiftung

von Alessa Hübner

Foto: Patric Fouad

Dr. Birte Ruhardt und Dr. Björn Schmidt kennen sich aus der Zeit ihrer Promotionsstipendien bei a.r.t.e.s. und waren Arbeitskollegin und -kollege bei der Gerda Henkel Stiftung. Die Gerda Henkel Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung des privaten Rechts mit Sitz in Düsseldorf und fördert Forschungen auf dem Gebiet der Historischen Geisteswissenschaften. Seit einigen Jahren wendet sich die Stiftung auch gegenwarts- und zukunftsbezogenen Themen zu – beispielsweise mit den Sonderprogrammen „Islam, moderner Nationalstaat und transnationale Bewegungen“ sowie „Sicherheit, Gesellschaft und Staat“.

Als Projektreferentin bei der Gerda Henkel Stiftung

Die promovierte Archäologin Birte Ruhardt lernte ihren zukünftigen Arbeitsplatz im Rahmen eines Praktikums kennen und stieg im Anschluss – während ihrer Stipendienzeit noch in geringer Stundenzahl – in die Stiftungsarbeit ein. „Gerne würde ich an dieser Stelle die Großzügigkeit und Flexibilität von a.r.t.e.s. betonen. So wurde mir neben der Arbeit an meiner Dissertation ermöglicht, Kontakt zur Stiftung aufzunehmen und auch aufrechtzuhalten. Nur so war ein nahtloser Übergang von der Promotionszeit in die Berufswelt möglich.“ Neben ihrer Haupttätigkeit, der Bearbeitung von Anträgen für Forschungsstipendien, betreut Ruhardt zudem einige Projekte im ‚Temporären Förderschwerpunkt für gefährdete und geflohene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Krisengebieten‘: „Durch diesen Förderschwerpunkt sollen einerseits lokale Akteure unterstützt werden, die Projekte zum Kulturerhalt in ihren Heimatländern entwickeln und umsetzen wollen. Andererseits sollen nach Deutschland geflohene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über Stipendienangebote die Möglichkeit erhalten, ihre akademische Ausbildung fortzusetzen.“ Außerdem unterstützt sie ihre Kolleginnen und Kollegen vom Wissenschaftsportal L.I.S.A.

Wissenschaftskommunikation bei L.I.S.A.

Björn Schmidt begann seine Arbeit bei der Gerda Henkel Stiftung in der Schlussphase seiner Promotion im Fach Mittlere und Neuere Geschichte. „Ich blicke gerne auf die Zeit bei a.r.t.e.s. zurück. Die Graduiertenschule war immer auch ein hilfreiches Netzwerk für mich. Das zeigt nicht nur die Tatsache, dass ich gerade ein Arbeitskollege von Birte bin, sondern auch, dass ich nach wie vor guten Kontakt zu vielen ehemaligen Kommilitoninnen und Kommilitonen habe, was ich sehr schön finde“, berichtet er.
Bis Oktober 2016 arbeitete Björn Schmidt als Onlineredakteur beim Wissenschaftsportal L.I.S.A. der Gerda Henkel Stiftung: „L.I.S.A. steht für die zentralen Aspekte des Portals: Lesen, Informieren, Schreiben und Austauschen. Der Name erinnert zugleich an die Gründerin der Gerda Henkel Stiftung, Lisa Maskell, die 1976 zum Gedenken an ihre Mutter Gerda Henkel die Stiftung ins Leben rief.“ Das Wissenschaftsportal steht allen Interessierten offen; registrierte Nutzerinnen und Nutzer können Beiträge beispielsweise zu Forschungsprojekten, Interviews, Konferenzen oder Ankündigungen anfertigen. Hinter dem Portal steht das Redaktionsteam, das Beiträge erstellt, Videos produziert, eingereichte Beiträge redaktionell betreut und die Inhalte in den sozialen Medien streut. Neben seiner Redakteurstätigkeit war Schmidt Projektkoordinator für die digitale Initiative „40 Jahre – 40 Projekte“ anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Stiftung.

Foto: Birte Ruhardt

Nähe zur Wissenschaft

Die beiden ehemaligen a.r.t.e.s.-Promovenden schätzen an ihren Tätigkeiten bei der Gerda Henkel Stiftung neben dem angenehmen Arbeitsklima besonders die enge Verbindung zur (Geistes-)Wissenschaft. „Sowohl für das Jubiläumsprojekt als auch für L.I.S.A. konnte ich mich mit spannenden historischen Themen beschäftigen und mich immer wieder in neue Forschungsprojekte einarbeiten, sodass ich mich innerhalb meiner akademischen Ausrichtung bewegte“, erzählt Björn Schmidt. Und auch Birte Ruhardt berichtet: „In meinen Arbeitsbereichen bei der Gerda Henkel Stiftung lassen sich ganz wunderbar alle meine bisherigen beruflichen und wissenschaftlichen Erfahrungen kombinieren. Hier kann ich beispielsweise auf meine archäologische Fachkenntnis zurückgreifen, wenn es um die Betreuung und Einschätzung von Anträgen geht. In vielen Projekten arbeiten wir zudem eng mit Archäologinnen und Archäologen zusammen, die ich schon aus meiner Studien- bzw. Promotionszeit kenne. So bleibe ich auch weiterhin, obwohl ich die akademische Laufbahn verlassen habe, über aktuelle Forschungsprojekte und Entwicklungen in der Archäologie auf dem neuesten Stand. “

Wir danken Birte Ruhardt und Björn Schmidt für das Interview und die spannenden Einblicke in ihre Arbeitsbereiche!