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Ins Schreiben kommen: Wissenschaftliches Arbeiten als lebendiger und erfolgreicher Prozess

Teilnehmerzahl: 10–12 Teilnehmer/innen
Zeit: 13.01.2017 und 27.01.2017, jeweils 10:00–16:00 Uhr

Eine Doktorarbeit erfordert jede Menge Textproduktion und Schreibarbeit. Aber auch Promovierenden ist die Angst vor dem leeren Blatt nicht fremd und das Schreiben verläuft in den seltensten Fällen als ein glatter flüssiger Prozess, sondern ähnelt vielmehr einem „stopand go“ mit zu langen Pausen. Die Ursache dafür sind oftmals zu viele und überhöhte Ansprüche an sich selbst und den Arbeitsprozess sowie falsche Vorstellungen vom Schreiben. Außerdem werden im Studium zwar wissenschaftliche Methoden, aber kaum Schreibtechniken erlernt, mit denen gegen Schreibprobleme angegangen werden kann.

Der zweitägige Workshop „Ins Schreiben kommen: Wissenschaftliches Arbeiten als ebendiger und erfolgreicher Prozess“ richtet sich an fortgeschrittene Promovierende mit der Absicht, ihren Schreibfluss anzukurbeln und Schreiben als freudvollen Prozess zu erleben. Anstatt Schreiben nur als Ausdrucksmittel zu sehen, durch das die wissenschaftlichen Erkenntnisse festgehalten werden, lernen die Teilnehmenden, das Schreiben als ständige, begleitende Arbeitsmethode kreativ zu nutzen. Dazu lernen die Promovierenden am ersten Workshoptag verschiedene Techniken zur Vermeidung und Überwindung von Schreibproblemen kennen und setzten diese aktiv in ihren eigenen Dissertationsprojekten um.

Dieser Kurs wird auf Deutsch angeboten.

Kursleitung: Marie Ludwig

Marie Ludwig studierte Regionalwissenschaften Lateinamerika an der Universität zu Köln und war bereits während ihrem Studium als studentische Schreibberaterin tätig. Seit 2015 arbeitet sie als Dozentin für Wissenschaftliches Arbeiten an der Philosophischen Fakultät und berät Promovierende bei ihren umfangreichen Schreibaufgaben. Durch die enge Begleitung über längere Zeiträume kennt sie sowohl die Herausforderungen, mit denen sich die DoktorandInnen in verschieden Phasen des Schreibprozesses konfrontiert sehen als auch individuelle Lösungsstrategien, mit denen Schreibprobleme verhindert und überwunden werden können.