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Dr. Michael Homberg

Forschungsprojekt

Mensch | Mikrochip. Zur Computerisierung der Arbeitswelten in BRD und DDR 1960–1990 (> Projektprofil)

 

Kurzbiographie

Michael Homberg, geb. 1987, studierte die Fächer Deutsche Philologie, Mittlere und Neuere Geschichte und Politologie an der Universität zu Köln. Nach verschiedenen Stationen als WHK im Bereich der Neueren Deutschen Literaturwissenschaften und Neueren Geschichte sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter im Bereich der Germanistik nahm er 2013 ein Promotionsstipendium der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne an. Seine im Juli 2015 verteidigte Dissertation trägt den Titel: "Reporter-Streifzüge. Metropolitane Nachrichtenkultur und die Wahrnehmung der Welt, 1870–1918". Seit Oktober 2015 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschergruppe "Transformations of Knowledge" des a.r.t.e.s. Research Lab sowie als Lehrbeauftragter des Historischen Instituts. Zum Januar 2018 wird er als Feodor Lynen Research Fellow an die Stanford University und die University of California, Berkeley wechseln.

 

Forschungsinteressen und Forschungsschwerpunkte

  • Medien- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Geschichte und Theorie der Globalisierung
  • Gesellschaftsgeschichte der "Computerisierung" ab den 1970er Jahren
  • Kultur- und Erfahrungsgeschichte der metropolitanen Moderne

 

Vorträge

  • Fake History. Zur Geschichte und Theorie falscher Nachrichten. – Konferenz: Täuschend echt. Fakes und Falschmeldungen 1835–1938. – 21. September 2017, Köln.
  • Die „Revolution“ und ihre Kinder... Arbeiten in der IT-Industrie. – Konferenz: Wege in die digitale Gesellschaft. Computer und Gesellschaftswandel seit den 1950er Jahren. – 30. März 2017, Potsdam.
  • Innovation nach Plan? Die DV-Förderpolitik in der BRD und der DDR in den 1960er und 1970er Jahren. – Konferenz: Fundaments of Digitalisation. – 11. November 2016, Siegen.
  • Diskurs und Akteur. Widersprüche – Interdependenzen – Synergien. (zs. mit T. Handschuhmacher & B. Schulte) – Workshop: „Diskurs und Akteur“. - 25. September 2015, Köln.
  • Kleist, Fénéon, Kluge. „Vermischte Nachrichten“ und die Tradition der faits divers. Konferenz: „Kurz & knapp: Erzählen und Wissen in kleinen Formen". - 10. Juli 2015, Hannover.
  • ‚cut & paste‘ im Archiv der Massenmedien? Theodor Fontanes „Unechte Korrespondenzen“ und die Poesie der Zeitung. (zs. mit Manuela Günter) Konferenz: "Archivfiktionen.“ - 7. März 2015, Köln.
  • artes populares. Eine Vorrede aus Vorreden. (zs. mit Manuela Günter) Konferenz: „artes populares – Medien, Genres, Räume. Literarische Unterhaltung in der Frühen Neuzeit“. - 10. September 2014, Köln.
  • Reporter-Streifzüge. Metropolitane Nachrichtenkultur im Europa des späten 19. Jhds. Universität Gießen, Oberseminar zur Neueren und Neuesten Geschichte. - 25. Juni 2014, Gießen.
  • Workshop: Human Interest Stories. Sex and crime im Diskurs populärer (Bild-)Medien. Fachtagung des Cusanuswerks: „anders = böse. Deviantes Verhalten und gesellschaftliche Reaktionen“. - 17. Januar 2014, Hannover.

 

Publikationen (Auswahl)

Monographien

  • Reporter-Streifzüge. Metropolitane Nachrichtenkultur und die Wahrnehmung der Welt, 1870-1918, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017.

Herausgeberschaften

  • artes populares. Theorie und Praxis populärer Unterhaltungskünste in der Frühen Neuzeit (zs. mit Manuela Günter). Daphnis-Themenband, Nr. 44,3 (2016).

Aufsätze

  • Die "Revolution" und ihre Kinder... Der Wandel der Arbeitswelten in der bundesdeutschen Computerindustrie. – In: Frank Bösch (Hg.): Wege in die digitale Gesellschaft. Computer und Gesellschaftswandel seit den 1950er Jahren, Göttingen: Wallstein 2018. [in Vorber.]
  • Planned Innovation? The 'American Challenge' and the Technological Arms Race in East and West Germany in the 1960s and 1970s. – In: Media in Action, Nr. 1 (2017). [im Ersch.]
  • Augenblicksbilder. Kurznachrichten und die Tradition der faits divers bei Kleist, Fénéon und Kluge. – In: Michael Gamper/Ruth Mayer (Hg.): Kurz & Knapp: Zur Mediengeschichte kleiner Formen vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Bielefeld: transcript 2017, S. 119-139.
  • artes populares. Serielles Vergnügen in der Frühen Neuzeit zwischen Gattungs- und Medieneffekten. – In: Michael Homberg/Manuela Günter (Hg.): artes populares. Theorie und Praxis populärer Unterhaltungskünste in der Frühen Neuzeit. Daphnis-Themenband, Nr. 44,3 (2016), S. 257-293.
  • ‚cut & paste‘ im Archiv der Massenmedien? Theodor Fontanes „Unechte Korrespondenzen“ und die Poesie der Zeitung. (zs. mit Manuela Günter) – In: Nicolas Pethes/Daniela Gretz (Hg.): Archiv/Fiktionen. Verfahren des Archivierens in Kultur und Literatur des langen 19. Jahrhunderts, Freiburg i.Br.: Rombach 2016, im Ersch.
  • Genre und Medium. Kleists ‚Novellen‘ im Kontext der Berliner Abendblätter (zs. mit Manuela Günter). – In: Anna Ananieva/Dorothea Böck/Hedwig Pompe (Hg.): Geselliges Vergnügen. Kulturelle Praktiken von Unterhaltung im langen 19. Jahrhundert, Bielefeld: Aisthesis 2011, S. 153–172.

Lexikon- und Handbuchartikel:

  • Intertextualität. – In: Handbuch Kriminalliteratur. Theorien – Geschichte – Medien. Hg. v. Andrea Bartl, Susanne Düwell, Christof Hamann und Oliver Ruf. Stuttgart/Weimar: Metzler 2017, in Vorber.
  • Oben/unten. – In: Metzler Lexikon literarischer Symbole. Hg. v. Günter Butzer und Joachim Jakob. Stuttgart/Weimar: Metzler 22012, S. 301f.
  • New York. – In: Metzler Lexikon literarischer Symbole. a.a.O., S. 298f.

 

Lehrveranstaltungen

ES: „Vom Tellerwäscher zum Millionär? Arbeitsmigration im 19. und 20. Jh.“ (4 SWS) (2017/18)

ES: „Menschenversuche. Eine Geschichte des Humanexperiments, 1870-1970.“ (4 SWS) (2017)

ES: „Zwischen Fabrik und Großraumbüro: Arbeitergeschichte von der Industriellen Revolution bis ins 21. Jh.“ (4 SWS) (2016/17)

ES: „Elektronengehirne und Rechenautomaten – zur Geschichte der Computerisierung in BRD und DDR“ (4 SWS) (2015/16)

PS: „Kriminal-Fallgeschichten“ (2 SWS) (2013)

ES: „Einführung in die Neuere Deutsche Literatur“ (4 SWS) (2012/13)